Die Winter Fashion Week in Berlin

So, nun ist sie wieder da. Die Berlin Fashion Week. Mit Spannung wurde eine neue Ära der Berliner Fashion Week erwartet, da sich IMG aus der Fashion Week zurückzog und Mercedes Benz sich auf die Förderung junger aufstrebender Designer fokusiert hat. Ok, die Hauptlocation hat sich geändert. Diesmal fand sie im E-Werk statt, das sehr gut zum Berliner Fashion Week Style passte. Schön auch das die Plätze wieder stufenweise angeordnet waren, so das man auch aus der letzten Reihe einen guten Blick auf den Laufsteg hatte. Das einzige Manko war, das man die Tickets draussen im Freien abholen musste und das bei strömenden Regen oder Schneesturm. Das viele Designer in auswärtigen Locations ihre Shows präsentierten (wie Lena Hoschek im Botanischen Garten und Anja Gockel im Adlon) ist zwar für die Designer eine schöne Abwechslung. Leider muss man dazu, in sehr kurzer Zeit, quer durch Berlin fahren, was nicht immer zeitlich möglich ist.

Hier ein paar Fotos von den Shows, die mich am meisten beeindruckt haben. Die Münchnerin Irene Luft hat wieder durch ihre wunderschönen zarten Kleidern begeistert. Fast ausschließlich in schwarz und rot schwebten die Models fast über den Laufsteg. Als Kontrast waren aber diesmal auch schwarze rockige Designs dabei.

Sportalm feierte dieses Jahr 65 Jubiläum mit einer extra langen und oppulenten Show, einschließlich Auftritt eines Sängers der mit vielen Kindern und Konfetti die Show abschloss. Lustig fand ich die Goodiebags die alle mit leuchtenden Lämpchen ausgestatten waren und das E-Werk in einem blinkendem Raum verwandelte.

Auch Ivanman war eines meiner Favoriten. Die Männershow die endlich Farbe in die triste Männermode bringt. Die leuchtenden Farben (vor allem grün und gelb) machten Lust auf Frühling (obwohl es die Wintermode 2019 war).

Immer wieder eine tolle Abwechslung finde ich die Beautylounges, die zahlreich während der Fashionweek stattfinden. Bei der Instylelounge traf ich die tolle Bloggerin Masha, die auch eine interessanten Talk mit der Instylechefredakteurin Kerstin Weng veranstaltete.

Jedes Mal ein Vergnügen ist die Hashmag-Beauty-Lounge am Potsdamer Platz. Nicht nur das sie sehr zentral und in der Nähe des E-Werks liegt, hier ist immer eine tolle Atmosphäre. Man trifft viele andere Blogger und tauscht sich bei Snacks und Getränken aus. Diesmal durfte man sich auch ein paar Puma Sneakers selbst aufpimpen. Es hat viel Spass gemacht.

Auch die Beautylounge "Beauty2go" von der lieben Betty Amrhein war wieder ein toller Erfolg. Ich durfte mir eine neue Frisur vom Salon Udo Walz kreieren lassen und freute mich Betty mal wieder zu treffen.

Der Abschluss und gleichzeitig das Highlight der Fashion Week ist wie immer die Show von der bezaubernden Marina Hoermannseder. Mit ihren außergewöhnlichen Designs sticht sie immer aus er Eintönigkeit der Mode heraus. Die Show sowie auch die Aftershowparty fand in der Halle von Greifswald statt, die perfekt zur Mode passte. Die super Aftershowparty, die bis in den frühen Morgenstunden stattfand, war ein gelungener Abschluss der Fashion Week Berlin.

Deshalb mein Fazit: es war eine schöne Fashion Week in Berlin, trotz (oder wegen) einigen Änderungen.

Das einzige was nicht schön war (und daran kann keiner etwas ändern) war das eisig kalte Wetter (mit Schneesturm und Wind), das einem den Spass beim Warten im Freien etwas vermieste. Deshalb freue ich mich auf die nächste Fashion Week, die im Sommer stattfindet.

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